CDU bringt ein Childhood-Haus in Bielefeld auf den Weg
Bielefeld/Düsseldorf. Auf dem 48. Landesparteitag der CDU Nordrhein-Westfalen brachte die Bielefelder CDU den Antrag auf Childhood-Häuser in allen Oberlandesgerichtsbezirken ein.
Childhood-Häuser sind kinderfreundliche, multidisziplinäre, ambulante Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche die Opferzeugen von sexualisierter Gewalt wurden. In den Einrichtungen besteht die Möglichkeit, die Betroffenen optimal und kinderfreundlich zu versorgen und die Ermittlungsverfahren mit einer möglichst geringen Belastung durchzuführen. „Nach dem Haus des Jugendrechts, wäre ein Childhood-Haus die optimale Ergänzung für Bielefeld“, betont Tom Brüntrup, Kreisvorsitzender der CDU Bielefeld. „Entsprechend freue ich mich, dass unser Antrag auf dem Landesparteitag zur Aufnahme im Wahlprogramm an den Landesvorstand verwiesen und von Innenminister Herbert Reul gelobt wurde!“ Der Antrag der CDU Bielefeld sieht vor, mindestens ein Childhood-Haus in jedem Oberlandesgerichtsbezirk dauerhaft einzurichten und zu finanzieren. Bereits heute existiert ein solches in Düsseldorf.
Den Landesparteitag prägten darüber hinaus die Impulse von Bundeskanzler und CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz sowie von Ministerpräsidenten und CDU-Landesvorsitzenden Hendrik Wüst. In zwölf Themenforen diskutierten die Delegierten im Verlauf des Parteitags mit Expertinnen und Experten, unter anderem über Sicherheit, Wirtschaft und Digitalisierung. Die Ergebnisse fließen in die Erarbeitung des CDU-Wahlprogramms für die Landtagswahl 2027 ein.