Wald für die nächsten 150 Jahre gepflanzt

CDU forstet Teutoburger Wald mit 600 Bäumen auf

19.03.2021, 13:21 Uhr
Christiana Bauer (stellv. CDU-Kreisvorsitzende), Gerhard Henrichsmeier (Vorsitzender CDU Stieghorst), Andreas Rüther (CDU-Kreisvorsitzender) und Bernd Henrichsmeier (Bezirksbürgermeister) (Foto: Lange)
Christiana Bauer (stellv. CDU-Kreisvorsitzende), Gerhard Henrichsmeier (Vorsitzender CDU Stieghorst), Andreas Rüther (CDU-Kreisvorsitzender) und Bernd Henrichsmeier (Bezirksbürgermeister) (Foto: Lange)

Die CDU Bielefeld hat gemeinsam mit dem Stadtbezirksverband der Stieghorster CDU im Teutoburger Wald unterhalb des Kamms am Eisernen Anton über 600 Bäume gepflanzt. Unter dem Motto „Dem Morgen starke Wurzeln geben“, entstand die Idee zur Pflanzaktion auf der Waldfläche von Birgit Meyer zu Selhausen.

„Mit der Pflanzaktion entsteht für die nächsten 150 Jahre ein richtiger Wald“, freut sich der Vorsitzende der CDU Stieghorst Gerhard Henrichsmeier (CDU).

„Die Waldfläche nördlich des Hermannswegs hat in den letzten Jahren stark unter dem Sturm, Dürre und den Befall durch Borkenkäfer gelitten“, schildert der CDU-Kreisvorsitzende Andreas Rüther die Situation im Teutoburger Wald. Unterhalb des Eisernen Antons musste der Waldbestand von 120 auf 60 Hektar abgeholzt werden.

Vor dem Start der Pflanzung von 500 Eichen und 100 Winterlinden, Wildapfel und Wildbirnen aus einer regionalen Baumschule hat Förster Erhard Oehle die Teilnehmer geschult. Zahlreiche junge Familien mit Kindern beteiligten sich an der Pflanzung, um den Teutoburger Wald für die nächsten Generationen zu erhalten.

In zweier Teams wurden die Wurzeln der Setzlinge in die Erdlöcher eingedreht und mit Erde fest angetreten. Bezirksbürgermeister Bernd Henrichsmeier (CDU): „Durch den Niederschlag in den nächsten Tagen, haben die Bäume optimale Bedingungen.“

Die CDU setzt sich seit Jahren für den Erhalt und Schutz des „Teuto“ ein. „Wenn wir den Wald als Klimaschützer, als Ökosystem, als Naherholungsraum, als Wirtschaftsfaktor und auch als wichtigen Bestandteil unserer Landeskultur erhalten wollen, müssen wir gegensteuern“, erläutert Henrichsmeier die Idee des langfristigen Projektes mit heimischen Baumarten.

Gerade in der aktuellen Pandemiesituation nutzen viele Menschen den Wald zum Wandern, Laufen, Mountainbike fahren oder zur Erholung. Dadurch wird der Wald besonders stark beansprucht. Sowohl der städtische als auch der private Wald muss nachhaltig aufgeforstet und geschützt werden.

Der stellv. CDU-Kreisvorsitzende Bernd Henrichsmeier macht deutlich: „Uns ist es wichtig, dass wir die Bielefelder stärker für den Erhalt des Teutoburger Waldes sensibilisieren.“